Lichtinstallation „Die Lippe“.
Meine Installation „Die Lippe“ sollte in Lünen verwirklicht werden, daher der Name "Die Lippe". Es kann natürlich in jeder anderen Stadt mit dem Namen eines anderen Gewässers verwirklicht werden. Die Installation soll die Wirkung eines hohen Gebäudes als Landmarke verstärken und den Fluss aus seiner Zwei-dimensionalität über die dritte Dimension (die Höhe) in die „vierte Dimension“ (die Kunst) transformieren.
Für die Installation wird an der Dachkante eines hohen Gebäudes eine um das ganze Gebäude laufende weiße LED-schiene mit den Ausmaßen von ca. 5 x 5 cm angebracht. Diese Technik wurde u.a. auch bei der Lichtinstallation „Yellow Marker“ des international anerkannten Lichtkünstlers Prof. Mischa Kuball angewendet, deren erster Teil an dem Förderturm Königsborn III/IV in Bönen und der zweite Teil an dem Förderturm Bergwerk Rossenray in Kamp-Lintfort zu sehen ist. Der Unterschied ist, dass bei „Yello Marker“ ein statisches Licht und bei „Die Lippe“ ein, sowohl in der Farbe wie in der Lichtintensität pulsierendes Licht Verwendung findet.
Durch die geringen Ausmaße und die schlichte Farblichkeit der Lichtleiste ist sie am Tag fast nicht wahrnehmbar, so dass die Architektur des Gebäudes nicht beeinträchtigt wird. In der Nacht hingegen wird die Installation auch aus mehreren Kilometern Entfernung noch zu sehen sein. Da die Installation ein Fließgewässer symbolisiert, wird die Lichtleiste partiell in von hell- und dunkelblau verlaufende Abschnitte aufgeteilt, die zusätzlich in unterschiedlicher Intensität leuchten und dadurch den Eindruck einer wellenförmigen Bewegung des Lichtes um das Haus erzeugen. Die Bewegung wird elektronisch der jeweiligen, aktuellen Fließgeschwindigkeit
des Gewässers angepasst, indem der Wert der aktuellen Fließgeschwindigkeit direkt von einem Pegel des entsprechenden Gewässers an die Elektronik der Installation gemeldet wird, die daraufhin die Lichtlaufgesc
bildende kunst