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unprojekte 2010 ist ein gemeinschaftsprojekt der agentur „Gathmann Michaelis und Freunde" und der bar „Banditen wie wir".

 
Grenzrad

Das Grenzrad hat einem Durchmesser von 3 m die Kreisabschnitte entsprechen den 12 Sternen der Europafahne. Ein Pluszeichen aus Stahl hält das Rad zusammen.

Das Jugendhilfe Netzwerk kooperiert seit vielen Jahren mit dem Künstler Thomas Rother vom Kunstschacht Zollverein. Thomas Rother führt derzeit eine Aktion zur Überwindung von Grenzen durch. Es ist geplant, dass junge Essener das „Grenzrad“ von Thomas Rother durch die Stadt rollen und so vom für die Überwindung von kulturellen, aber insbesondere zur Überwindung der Armutsgrenze beitragen. In Essen ist Kinderarmut mittlerweile eine Frage des geographischen Wohnsitzes, die Quoten der Kinder, die Hartz 4 beziehen, variieren zwischen 7 % bis hin zu 46 %. In den südlichen Stadtbezirken ist die Hilfedichte gering in nördlichen Stadteilen beziehen z.T. mehr als 44 % der Kinder staatliche Leistungen. Geografisch teilt sich die Stadt in den reichen Süden und den armen Norden. Die Grenzlinie ist die A 40. Diese Grenzlinie soll vom „Grenzrad“ innerstädtisch überrollt werden.
Diese Aktion soll nicht auf die Defizite im Essener Norden hinweisen, sondern auf die erheblichen kulturellen Potenziale, die in diesem Stadteilen stecken! Im Gegensatz z.B. zu Bredeney erbringen Stadtteile wie Essen Katernberg seit vielen Jahren eine besondere Integrationsleistung für die Gesamtstadt.In den nördlichen Stadteilen leben die Kulturen dicht beieinander, hier wohnen die meisten Kinder und viele sozial benachteiligte Familien. Dennoch klappt seit vielen Jahren das friedliche Miteinander der Menschen. Diese enorme, auch kulturelle Leistung, wird häufig nicht gesehen.


kategorie

stadtentwicklung


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infos

ideengeberIn

nameThomas Rüth
straßeSchniedtkamp 24
ort45327 Essen
emailjhn(at)awo-essen.de
websitehttp://www.awo-essen.de
firmaJugenndhilfe Netzwerk Essen Nnord
über mich
Thomas Rüth wurde 1962 als Sohn einer Bergarbeiterfamilie in Essen geboren. Zunächst arbeitete der mehrfache Deutsche Meister im Rudern und Mitglied der Rudernationalmannschaft als Trainer in Essen, später auch im Ausland, u.a. in Japan. Sozialarbeit studierte Thomas Rüth an der Universität Gesamthochschule Essen und begann seine berufliche Laufbahn 1989 als Dipl. Sozialarbeiter bei der Essener AWO. 1997 gründete er das Jugendhilfe Netzwerk Essen-Nord (JHNW), das nach einer zunächst zweijährigen Modellförderung des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales inzwischen zur größten Essener Regeleinrichtung für ambulante Erziehungshil¬fen im Essener Norden geworden ist. Zur Zeit arbeiten im JHNW 19 hauptamtliche und 6 freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Jugendhilfe Netzwerk ist eine Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe, die im we-sentlichen ambulante flexible Erziehung im Auftrag des Jugendamtes durchführt. Dies ge-schieht auf der Rechtsgrundlage des § 27 KJHG. Der Zuständigkeitsbereich des Jugend-hilfe Netzwerks Essen Nord erstreckt sich über die Verwaltungsbezirke V und VI der Stadt Essen (Stadtteile Katernberg, Schonnebeck, Stoppenberg, Altenessen, Vogelheim, Kar-nap). In diesen sechs Stadtteilen leben ca. 109.000 Einwohner. Zitat des Institutes für Landes- und Stadtentwicklung / NRW, 1. Auflage 2000: “Dank der Erfahrung des Jugendhilfe Netzwerks sind inhaltliche und organisatorische Neu-ausrichtungen in vielen Bereichen der Jugendsozialarbeit in ganz Essen ins Rollen ge-kommen.” Zwischenzeitlich findet die von Thomas Rüth aufgebaute Einrichtung weit über Essens Grenzen hinaus Beachtung. Enge Kooperationen bestehen u.a. mit Berlin Neukölln, einem ähnlich schwierigen Stadtbezirk. Aber auch im Ausland hat die Einrichtung mittlerweile er-hebliches Interesse erregt. Zur Zeit bestehen Kontakte zur (sozialen) Einrichtung, Universitäten, Polizeibehörden etc. in Russland, England, Israel, den Niederlanden, der Türkei und Frankreich. So haben z.B. französische Institutionen um den Rat der Essener Einrichtung ersucht, nachdem in Paris die Vorstädte brannten. Niederländische Medien berichteten über die vorbildliche Integrati-onsarbeit des JHNW, nachdem dort der Regisseur Theo van Gogh durch einen Islamisten ermordet wurde. Der Bundespräsident zeichnete die Einrichtung für die Integration von Zuwanderern aus, der Innenminister verlieh dem JHNW den Preis für innere Sicherheit.

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