Das Ruhrgebiet ist ein artifizieller Raum, der sich dem Bergbau, der Industrie und der Ansiedlung von mehreren Millionen Menschen auf engstem Raum beugen musste. Im Gegensatz zu anderen deutschen Großstädten, die sich durch eine langfristig strategische Entwicklung auszeichnen, hat das Ruhrgebiet ein rasantes Wachstum hinter sich. Die Folge: Aus dem einst dünn besiedelten Gebiet ist ein urbaner Dschungel entstanden, der multikulturellen Lebenswelten Platz bietet.
Die städtebauliche Entwicklung ist bis heute prägend für die Menschen der Region und bestimmt deren Mentalität. Offenherzig, direkt und herzlich - so werden die Menschen in der Metropole Ruhr wahrgenommen. Ein wertvoller Faktor, durch den sich das Ruhrgebiet von konkurrierenden Tourismusstädten positiv abhebt und der für die Gäste unbedingt erfahrbar werden sollte.
Um die multikulturellen Lebenswelten und die Mentalität für die Touristen sichtbar und erlebbar werden zu lassen, stehen die Begegnungen zwischen Einheimischen und Touristen. Die Menschen in der Region sollen sich hierbei als Gastgeber verstehen, die Gästen aus aller Welt einen Teil ihrer Lebenswelten zeigen. Dies können Einblicke in die Berufswelt, das Hobby, die Religion oder die allgemeine Lebenskultur sein. Durch die Begegnungen im privaten Raum sollen sich emotionale und nachhaltige Eindrücke sowie einzigartige und unvergessliche Erlebnisse für beide Seiten ergeben.
Das Projekt „Invite the World“ zielt auf persönliche und einzigartige Momente ab. Erlebnisse, die über die konventionelle touristische Erlebniswelt weit hinaus gehen. Hierdurch soll eine starke emotionale
Bindungswirkung zur Region mit dem Ziel generiert werden, dass die Gäste gerne wiederkommen und gleichzeitig andere Menschen in ihrer Heimat für die Metropole Ruhr begeistern.
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