Durchgehend von Duisburg nach Dortmund soll ein Wegenetz angelegt werden, das aus quadratischen Platten besteht. Bei diesen ist das von mir so genannte "Goldene Dreieck" (Dreieck mit den Proportionen des "Goldenen Schnitts") so integriert, dass sich durch Aneinanderlegung unzählige verschiedene Gestaltungslösungen finden lassen. Dabei gibt es nur vier unterschiedliche Plattenelemente: das dunkle Dreieck auf hellem Grund, das helle Dreieck auf dunklem Grund und beides Spiegelverkehrt.
Die Platten könnten auch als Elemente zur Platzgestaltung eingesetzt werden. Wege und Plätze könnten zusätzlich mit Würfeln versehen werden, die das gleiche Gestaltungsprinzip aufweisen. Sie könnten zum Sitzen oder zum Spielen einladen, sie könnten aber auch als Wegmarkierungen dienen.
Durch unterschiedliche Farbgebungen könnten Wege gekennzeichnet werden; z.B. Wege zum Westfalen-Stadion Gelb-Schwarz, zur Arena in Schalke Weiß-Blau.
Die Herstellung eines Kunstspiels mit den entsprechenden Plättchen könnte zur Modellanordnung für die Weg- und Platzgestaltung fungieren. Indem man das Spiel an Kindergärten, Schulen und Bürgervereine, aber auch an interessierte Privatpersonen verteilt, könnten Bürger fast jeden Alters mit in die Weg- bzw. Platzgestaltung einbezogen werden. Im spielerischen Umgang mit den unterschiedlichen Elementen können immer neue Gestaltungslösungen gefunden werden; sei es, dass sie einem freien lockeren Prinzip folgen oder einem strengeren geordneten.
Ziel des Projektes "Netzwege" soll eine möglichst enge Vernetzung der Region mit dem von mir beschriebenen Plattensystem sein. Dabei mag die Wandlungsfähigkeit auf den Wandel im Ruhrgebiet verweisen. Gleichzeitig würde trotz aller Vielfalt Einheitlichkeit erzeugt.In Zukunft könnte das Wegenetz, das sich durchs ganze Ruhrgebiet erstreckt, das größte begehbare Kunstwerk werden. Durch eine starke Bürgerbeteiligung wäre es auch ein demokratisches. Es würden Identifikations- und
bildende kunst