In Essen, wie im ganzen Ruhrgebiet gibt es eine langjährige Tradition des Gestaltens mit Licht So wurden Lichtkünstler eingeladen verschiede Themen sozialer, städtebaulicher oder architektonischer Art entlang der Rü aufgreifen. Die Umsetzung ihrer Konzepte, verbunden mit Aktionen, ist Kern des Projektes.
Mit Lichtinstallationen lassen sich neue, moderne, visuelle Zeichen setzen, möglichst nicht nur temporär, sondern über das Jahr 2010 hinaus. Sie senden Signale und realisieren eine Vision: RÜ DE LUX wird Botschafterin für den Stadtteil, die Stadt und die Region; trendy, weltoffen, tolerant und dynamisch.
Rund um die Rü ist der Standort von Kreativität, Business und Erlebnis. Hier ist Energie. Mit räumlicher Anbindung zu Kulturinstitutionen wie Aalto-Theater, Philharmonie, dem Museum Folkwang, den vier freien Theatern, der Messe sowie dem Grugapark ist sie prädestiniert für ein Lichtkunstprojekt, wie RÜ DE LUX.
Die Aufenthaltsqualität dieses Boulevards werden auch die zahlreichen Gäste zu schätzen wissen, denn wo sonst kann man einen Kulturhauptstadttag schöner ausklingen lassen, als in einer der zahlreichen Kneipen, Bistros, Lounge-Bars und internationalen Restaurants an der Rü?.
Nicht nur die Betonung dieser Eigenarten, sondern auch das vorgesehene Hervorheben architektonischer Besonderheiten wird den Bürgern und Gästen Anregungen für eine erweiterte Sichtweise des Viertels geben.
Das Projekt vernetzt sich im Ruhrgebiet mit anderen Städten, die sich auch der Auseinandersetzung mit Lichtgestaltung und Lichtkunst widmen (www.lichtgestaltung-nrw.de).
Es wurde geleitet von Peter Brdenk und von der Interessengemeinschaft Rüttenscheid e.V. (IGR) eingereicht. „Qualifiziert abgelehnt“, also dem Kulturhauptstadtbüro Essen übergeben, mußte es dann aber von der IGR zurückgezogen werden, da die Anerkennung zu spät für die Akquisition von Sponsoren und die Klärung vieler technischer Fragen erfolgte.
bildende kunst